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St. Gallen in der Ostschweiz

Sankt Gallen ist eine etwa 70.000 Einwohner zählende Stadt in der Ostschweiz. Sie ist zudem Hauptstadt des gleichnamigen Schweizer Kantons.

St. Gallen

Die Ursprünge Sankt Gallens gehen auf das 7. Jahrhundert zurück, als der aus Irland stammende Mönch Gallus hier eine Siedlung mit Kirche gründete. Kurz darauf entstand das Kloster, welches in seiner heutigen Form stammt aus dem 18. Jahrhundert. Die Hauptsehenswürdigkeit, zugleich Wahrzeichen Sankt Gallens, ist die katholische Stiftskirche, mit sehr imposanten Inneren. Auch einige andere Kirchen im Stadtgebiet Sankt Gallens sind sehr sehenswert. Zahlreiche Museen befinden sich in dieser Stadt. So zum Beispiel die Stiftsbibliothek, welche eine große Sammlung an sehr alten Schriften aufbewahrt. Das Naturmuseum beherbergt eine beachtliche naturkundliche Sammlung. Das Textilmuseum mit einer Ausstellung über historische Stickereien und Gewebe, welche verdeutlicht, dass die Textilverarbeitung in früheren Jahrhunderten wie heute ein bedeutender Wirtschaftszweig der Stadt ist.

Auch im Bereich der Kunst gibt es in Sankt Gallen einige Museen, die besichtigt werden können. Die Altstadt besticht mit ihren zum Großteil aus der Renaissance- und Barockzeit stammenden Häuserfassaden. Dort steht auch die Bank Wegelin, das älteste Bankhaus der Schweiz aus dem 18. Jahrhundert.

Die drei Weieren, drei etwa 400 Jahre alte künstliche Weiher mit Badehäuser im Jugendstil sind ebenfalls eine sehr interessante Sehenswürdigkeit. Der etwas oberhalb der Stadt gelegene Wildpark Peter und Paul beherbergt viele zum Teil seltene Tierarten wie Wildkatzen, Luchse, Steinböcke oder einigen Hirscharten. Sankt Gallen ist auch ein Ausgangspunkt für Touren in die umliegende Bergwelt.

 
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