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Romont im Glanetal
Romont ist eine Kleinstadt mit rund 4.100 Einwohnern. Sie liegt auf einem knapp 80 m hohen Hügel im oberen Glanetal und wird vom Fluss Glane und dessen Seitenkanälen umflossen.
 
Das Fribourger Mittelland, das sich bis zum rund 30 km nordöstlich liegenden Fribourg erstreckt, bestimmt das Umland Romonts. In der Ferne ist das Panorama der Fribourger Alpen erkennbar. Während die meisten Tagesausflügler von Fribourg aus den kleinen, sehenswerten Ort schnell mit dem PKW oder Zug erreichen, gehen viele Wanderer den historischen Pilgerpfad „Jakobsweg“ entlang und genießen die wunderbare Landschaft auf der mehrstündigen Wanderung. Die historische Altstadt wird von Patrizierhäusern, die zwischen dem 17. und 19. Jahrhundert gebaut wurden und französischer Lebensart geprägt. In den beiden -parallel verlaufenden- Hauptstraßen befinden sich zahlreiche gute Restaurants, Straßencafes und ausgesuchte Geschäfte. Die Reste der Stadtmauer mit den Wehrtürmen „Boyer“ und „Billens“ ziehen sich ringförmig um die ehemaligen Außengrenzen der Altstadt.
 
Das Zentrum des Ortes wird von dem Schloss Romont bestimmt, das im 13. Jahrhundert gebaut wurde. In seinem Innenhof steht ein historisches Wasserrad aus dem 18. Jahrhundert. Die Säle des Schlosses sind heute Ausstellungräume für eines der bedeutendsten Schweizer Museen, das der Glasmalerei gewidmet ist.
 
In der Nähe des Schlosses steht die Stadtkirche „Notre Dame de `l Assomption“, die auf den Ruinen einer älteren Kirche erstellt wurde. Sehenswert ist auch das barocke Zisternienkloster am Fuße des Stadthügels. Es wurde im Jahr 1268 eröffnet.
 
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