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Graubünden ist der Größte Schweizer Kanton und sicher auch der
multikulturellste. Im Kanton wird deutsch, Französisch, Italienisch und
Rätoromanisch gesprochen.
Die Landschaft Graubündens ist sehr
abwechslungsreich, und neben ausgesprochen alpinen Gegenden, mutet der
Süden des Kantons fast schon mediterran an mit seinen Edelkastanien und
Magnolien. Der Fremdenverkehr spielt eine große Rolle, und es gibt in
Graubünden nicht weniger als 462 Dreitausender und 2 Viertausender, was
die Region natürlich zu einer idealen für Alpinsportarten macht. Orte
wie Davos, Arosa, Flims oder Laax sind bereits seit Jahrzehnten bekannt
und waren schon mehrfach Austragungsort für Worl Cup Skirennen. Alleine
das Skigebiet Flims verfügt über mehr als 150 km Pisten jeden
Schwierigkeitsgrades.
Doch hat die Ferienregion Graubünden wesentlich
mehr zu bieten, als Wintersportmöglichkeiten, und auch Wanderer, Radler
und Sportfischer kommen gerne nach Graubünden, um dort ihren Urlaub zu
verbringen. Die klaren Gebirgsbäche im Kanton gehören zu den besten
Salmonidengewässern Europas, die bei Fliegenfischern sehr beliebt sind.
Erwähnenswert ist auch die Tradition der Heilbäder in Vals und Scuol,
und die Wandgemälde in der Kirche von Zillis sind sogar ein Kunstwerk
von internationalem Rang.
Die Küche Graubündens ist ebenso vielfältig wie die Kultur des Kantons.
Neben traditionellen bäuerlichen Rezepten wie Raclette oder Rösti gibt
es zahlreiche italienische und französische Einsprengsel, kombiniert
mit der wirklich gediegenen Eloquenz Schweizer Gastronomie. Eine
Spezialität Graubündens ist das "Bündner Fleisch", magere
luftgetrocknete Rinderkeule, die herrlich aromatisch schmeckt und sehr
gut zu einer anderen Spezialität paßt: Raclette. Das ist ein Gericht,
das eigentlich nur aus Pellkartoffeln besteht, die mit gebratenem
Raclette Käse belegt und mit Bündner Fleisch und Essiggurken serviert
werden. Dazu schmecken die Weine Graubündens, die zu den besten der
Schweiz gehören.
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